Andre Daus

Wenn Daten bei Entscheidungen helfen sollen

03.06.2019 | 2 Minuten Lesezeit

Wie kann ich bessere Entscheidungen auf der richtigen Grundlage treffen? Antworten darauf gibt die Datenstrategie. Eine Datenstrategie ist für Unternehmen essenziell – in meinem heutigen Blog geht es darum, wie man auf Grundlage einer Datenstrategie und der damit gesammelten Daten die richtigen Entscheidungen treffen kann.


Wenn Daten bei Entscheidungen helfen sollen

Welche Entscheidungen das sind, sind genau die Fragen, die im Rahmen der Datenstrategie gestellt werden. Die Datenstrategie sagt letztlich nichts anderes aus, als wie man die strategischen Fragen, die man im Unternehmen hat, besser und einfacher beantworten kann. Dafür werden die Daten gesammelt, die auch zu den konkreten Fragen passen. Eine Frage wie „Wie werde ich besser als die Konkurrenz?“ ist nicht angebracht, denn sie ist zu umfassend gestellt. Was nämlich bedeutet in diesem Kontext »besser«? Und wer ist die Konkurrenz? Stellen Sie also Fragen, die so konkret wie möglich sind.

Konkrete Fragen stellen

Wenn Sie wissen wollen, wie Sie beispielsweise spezielle Produkte in Zukunft mehr verkaufen können als in der Vergangenheit, könnten die Fragen verwertbare Daten liefern:

  • Welche Filialen an welchen Standorten bringen einen Gewinn?
  • Welche Filialen an welchen Standorten bringen einen Verlust?
  • Welche Produkte laufen besser?
  • Welche Produkte laufen nur gut und warum ist das so?
  • Welche Produkte haben einen Gewinn und keinen Verlust?

Sie müssen eine gewisse Sicherheit haben, um mit den Antworten, die Ihnen diese Daten geben, auch tatsächlich das Geschäft steuern zu können.

Die Auswertung der Antworten

Wenn Sie nun wissen möchten, warum in einer Filiale mehr Produkte X gekauft werden, als in einer anderen Filiale, müssen Sie die Ursache dafür herausfinden. Dazu können Sie messen, wie viele Kunden vorbeikommen, wie viele Kunden reingehen und wie viele von diesen Kunden auch kaufen. Fakt ist: Sie müssen es an bestimmten Kriterien fest und auch messbar machen. Andernfalls wird es schwierig, diese konkreten Fragen richtig zu beantworten. Das ganze Feld ist sehr weit und es gibt sehr viele Möglichkeiten.

Idealerweise messen Sie das mithilfe eines Computers: Dieser entscheidet immer in Richtung eins oder null, richtig oder falsch, schwarz oder weiß. Sobald Sie einmal definiert haben, wie viele Kunden vorbeigehen, nehmen Sie einen Personenzähler – z. B. eine Lichtschranke an der Tür ­– wenn die Kunden rein- und rausgehen. Am Ende schauen Sie, wie viele Kunden tatsächlich gekauft haben. Wenn Sie das jetzt noch zusammenkriegen mit den Daten, wie viele Kunden draußen vorbeigelaufen sind, ins Schaufenster geschaut haben etc., können Sie daraus Ableitungen erstellen. Vielleicht stellen Sie dann fest, dass es günstiger wäre, die Filiale ein, zwei Straßen weiter zu verlegen, weil dort die Wahrscheinlichkeit, dass Kunden kaufen, deutlich höher ist.

Wenn Sie das gern im Detail diskutieren möchten oder auch eigene Fragen dazu haben, dann kommen Sie einfach auf mich zu. Schreiben Sie mir eine E-Mail oder rufen Sie mich an. Wir können gerne gemeinsam auf die Daten schauen, die Sie brauchen, um besser Entscheidungen zu treffen.

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