Andre Daus

Ruhepunkt - Das Zentrum der Macht

27.12.2019 | 2 Minuten Lesezeit

Nutzen Sie auch die Tage zwischen den Jahren, um ein wenig Kraft zu sammeln, sich mit der Familie zu treffen, Ski zufahren, den Kopf freizukriegen? Einige meiner Kunden machen das so und auch ich suche zwischen den Jahren nach etwas Ruhe, um über das vergangene Jahr zu reflektieren.

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Pläne werden nur gemacht, wenn sich diese um die Familie drehen. Wir nutzen die Zeit, um uns mit Familie und Freunden zu treffen, ohne den ständigen Stress mit Geschäft, Finanzen und Terminen. Mal etwas neues probieren, Sport machen, Musik hören, oder was auch immer uns gerade in den Sinn kommt.

Gerade in den schnellen Zeiten braucht es häufiger auch einen Ruhepunkt, um über sich selbst und seine Umgebung zu reflektieren. Klingt esoterisch, finden Sie? Ist es es aber ganz und gar nicht. Ich liebe die Geschwindigkeit, mit der sich alles bewegt und sich entwickelt und dennoch ziehe ich viel Energie aus den ruhigen Momenten, um dann später wieder Gas geben zu können. Mir hilft Matt Simons dabei. Das ist eigentlich gar nicht meine Musik, aber sie erfüllt den Zweck. In ruhigen Momenten abzuschalten, zu reflektieren und mich zu orientieren.

Hin und wieder nehme ich an extrem querfeldein Hindernis Läufen teil. Auch dort gilt es Gas zu geben, Hindernisse zu überwinden, auszupowern. Und auch dabei gibt es Musik zum einstimmen - Rammstein. Das ist auch nicht meine Musik, aber es hilft ungemein. Es geht auch gar nicht darum immer nur die Musik zu finden, die einem gefällt, sondern die Musik zu finden, die einem hilft, ein Ziel zu erreichen - sei es Ruhe und Entspannung oder aber Vollgas voraus.

Alles andere als üblich

Es sind die nicht üblichen Situationen, die sich bewusst auch in den Alltag einbauen lassen, um eine Abwechslung zu haben. Diese ist wichtig, um sich nicht selbst im Alltagstrott zu verlieren und irgendwann nur noch nach Schema F zu arbeiten. Anhalten, orientieren und den richtigen Weg anvisieren heisst hier die Devise.

Damit meine ich nicht den wöchentlichen Gang ins Fitnessstudio, sondern bewusste Auszeiten. Diese sind nicht in der Regel eher selten, so wie eben zwischen den Jahren. Das kommt ja naturbedingt nur alle zwölf Monate vor, reicht aber völlig aus, für eine Orientierung und Reflexion. Der wöchentliche Sport, ist gut dafür geeignet eine Abwechslung zum Arbeitsalltag zu haben, um sich mit Freunden um eine ganz andere Sache zu kümmern, nicht aber für sich selbst. Wenn ich für meine oben schon erwähnten Hindernisläufe trainiere, dann kommen mir dabei viele Ideen zu alltäglichen Problemen, nicht aber zu strategischen. Genau wie taktische Lösungen kurzfristig helfen und strategische langfristig, so ist die Auszeit am Jahresende eher strategisch zu sehen: Das Jahr ausklingen zu lassen (stehen bleiben) und Kraft zu tanken (orientieren) für das, was ab dem neuen Jahr auf Sie zukommt.

Abwechslung ist wichtig

Während eines Projektes in New York, habe ich mich mittags auf den Time Square gestellt, ganz oben auf die rote Treppe - zum Entspannen. Es war wie im Auge eines Sturms. Um mich herum rauschen die Menschenmassen, Geräusche und Bilder vorbei, aber ich ruhte in mir selbst. Es spielt keine Rolle, ob Sie nun mit Hilfe von Musik einen Ruhepol finden, mit Sport oder anderen Aktivitäten. Wichtig ist, dass sie ihn finden - Ihren persönlichen Ruhepol. Taktisch wie strategisch ist er wichtig, um nicht in der Geschwindigkeit des Lebens unterzugehen, sondern diese zu nutzen.

Guten Rutsch

Suchen sie ihren Ruhepunkt und das nicht nur zwischen den Jahren. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen eine entspannte Zeit und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Zeit für einen Kaffee?

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