Andre Daus

Reputationsmanagement (Teil 1)

22.01.2020 | 2 Minuten Lesezeit
Neulich habe ich mit einem Bekannten darüber gesprochen, was denn unter Reputationsmanagement zu verstehen ist. In diesem Zusammenhang haben wir unterschiedliche Themenfelder erläutert – sehr interessant ist das im Kontext der Digitalisierung. Doch wie funktioniert digitales Reputationsmanagement?

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Sprechen wir von Reputationsmanagement, dann geht es nicht darum Schadensbegrenzung zu betreiben, wenn etwas schiefgelaufen ist, sondern es setzt schon viel früher an, bevor etwas passiert ist. Auf diesen Punkt lege ich im ersten Teil des Blogs den Fokus.

Reputationsmanagement im digitalen Bereich

Legen wir zunächst fest, was der digitale Bereich ist. Das ist alles, was online, über Webseiten, E-Mails usw. stattfindet. In diesem Zusammenhang gibt es zwei Bereiche, die wir unterschiedlich betrachten müssen.

  1. Die Nutzung des eigenen Namens durch mich selbst
  2. Die Nutzung des eigenen Namens durch Dritte

Beim ersten Punkt sollte doch eigentlich alles klar sein, dennoch gibt es hier ein paar Dinge zu beachten, wenn Ihr eigener Name richtig benutzt werden soll. Ziehen wir hierzu das Beispiel der Newsletterversendung heran. Sehr häufig erhalte ich nach der Anmeldung zu einem Newsletter die Bitte, die Adresse zu meinem Adressbuch hinzuzufügen. Dort sind allerdings nur die Kontakte meiner Kunden, Freunde und Bekannten, warum also sollte ich dort den Absender des Newsletters speichern? Warum wird immer wieder darum gebeten? Der Grund liegt darin, dass E-Mail-Adressen, die ins Adressbuch aufgenommen werden als bekannte Absender identifiziert werden und Mails somit nicht im Spam-Ordner landen – genau diesen Punkt wollen die Absender damit erreichen. Denn alles, was im Spam-Ordner landet wird a, oft nicht gelesen und lässt sich b, nicht messen, da Trackingmechanismen im Spam-Ordner nicht funktionieren. Dort werden keine Bilder angezeigt, Links werden nicht getrackt und es werden keine Pixels nachgeladen, anhand derer man feststellen kann, ob die E-Mail gelesen wurde, dementsprechend fallen diese E-Mails durchs Raster. Aus meiner Sicht ist das ein Reputationsschaden, wenn E-Mails, die verschickt werden, nicht direkt in der Inbox ankommen, aber es gibt ein paar Aspekte, die beachtet werden können, damit Mails tatsächlich auch von Clients als legitimierte E-Mail erkannt werden.

E-Mails in fremdem Namen

Bleiben wir beim Beispiel der E-Mails, denn es ist ebenfalls ein großes Problem, wenn diese in fremdem Namen verschickt werden, was heutzutage relativ einfach ist. Nehmen wir eine E-Mail einmal genauer unter die Lupe. Sie ist immer ein Textformat, das wird voraussichtlich auch so bleiben, ansonsten wäre es keine E-Mail mehr. Sie besteht aus vielen Einzelteilen z. B. technischen, die in den Headerdaten genutzt werden, um das Zustellen einer E-Mail überhaupt möglich zu machen – Wer ist der Absender, wer der Empfänger, über welchen Server ist sie gehostet usw. Grundsätzlich gibt es drei Header auf die ich in dieser Blogreihe noch näher eingehen werde. Um die Reputation des eigenen, digitalen Namens besser darzustellen gibt es die Variante der 3-Punkt-Methode mit Sternchen. Es gibt drei Einstellungen, die Sie relativ einfach vornehmen können, um sicherzustellen, dass Ihr Domain-Name von Dritten nicht missbräuchlich verwendet wird und die dazu beitragen, dass sich die Zustellrate Ihrer E-Mails deutlich verbessert.

Neueste Technik

Das Sternchen in dieser Methode steht für den neuesten Stand der Technik, die einen schönen Nebeneffekt mit sich bringt – und zwar, dass Sie Ihr eigenes Marketing noch einmal verstärken können, indem Sie Ihr Logo schon direkt mit im E-Mail-Client des Empfängers anzeigen können, obwohl Sie es nicht als Bild mitgeschickt haben. Diese Technik ist noch sehr neu, im vierten Teil dieser Blogreihe gehe ich näher darauf ein. Wie Sie Ihre Reputation durch die 3-Punkt-Methode steigern können, lesen Sie im kommenden Blog.

Wenn auch Sie das digitale Reputationsmanagement effektiv nutzen wollen, dann rufen Sie mich an oder schreiben Sie mir unter fragen@andredaus.com. Gemeinsam finden wir einen Weg, dies effektiv in Ihrem Unternehmen zu etablieren.

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